Habitat & Wild

Garib mit seiner Größe von 18000ha liegt am Rande des Khomas Hochland Plateaus und am Nordwestlichen Kalaharirand. Die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt 1450m. Der Durchnittsniederschlag beträgt 275mm im Jahr. Der Trockenfluss „Schaafrevier“ bildet die Nordwestgrenze. Eine Bergkette bildet die südliche Farmgrenze und in Nähe des Farmhofs verlaufen Bergketten nach Südwesten.

Hier halten sich starke und zahlreiche Kudubullen gern auf und verlassen ihre Einstände meist nur zur Brunft. Das Habitat ist sehr abwechlungsreich wird jedoch dominiert von roten bewachsenen Kalaharidünen. Die Senken zwischen den Dünenstreifen heissen „Strassen“ wo Kameldornbäume (Acacia erioloba) und mehrere Gräsersorten das Hauptpflanzenangebot darstellen.

Auf Garib ziehen Herden von Springböcke, Oryx und Hartebeest ihre Fährten. Steinböckchen, Kronenducker und Warzenschweine halten sich überall auf. Die Wildbestände sind vital und gesund wobei Warzenschweine im Vergleich zu anderen Landesteilen etwas dünner gesäht sind. Dadurch dass unsere Farmgrenzen nicht wilddicht gezäunt sind, findet ein ständiger genetischer Austausch statt, was sehr positiv für die Trophäenqualität ist.

Raubtiere auf Garib sind Gepard, Leopard, Schabrackenhyäne und Schackal. Mit drei von vier Nachbarn haben wir ein grenzenüberschreitendes Abkommen bezüglich Trophäenjagd, welches dann die Gesamtfläche von 53000ha ergibt, die wir bejagen können. Hauptwildarten sind:

  • Großer Kudu

  • Oryx

  • Warzenschwein (abhängig von der Regenzeit)

  • Kuhantilope (Hartebeest)

  • Schakal

  • Pavian

Unterkunft

Farm Garib wurde 1910 von Hans Lühl aus Westfalen gegründet und unsere Kinder sind die 5. Generation auf der Farm.

Sie wohnen in einem separaten, auf dem Farmgehöft gelegenen, gemütlichen Farmhaus mit 3 Schlafzimmern, zwei Bädern und einem großen Wohnraum mit Veranda, wo Sie in der Gruppe oder Familie auch mal ganz für sich sein können. In 2016 wurde das Gästehaus durchgängig renoviert und bietet ein gemütliches Ambiente, das mit abendlichen Lagerfeuern ergänzt wird. Zusätzlich gibt es noch ein 2-Schlafzimmer Appartement mit Bad.

Wir nehmen zu einem Zeitpunkt nur eine Gruppe auf, um wirklich jedem Gast gerecht werden zu können. Hauptmahlzeiten bestehen überwiegend aus Wildgerichten, die in der Farmküche geschmackvoll zubereitet werden.

Die Jagd

Die Jagd erfolgt ausschliesslich auf Fußpirsch oder vom Ansitz. Bei uns ist das Schießen vom Auto nicht gestattet. Wir jagen nach den Prinzipien des Erongo Verzeichnisses welches heraushebt, dass wir nur heimisches Wild in den historischen Lebensräumen bejagen und dass das Wild über die Grenzen des Jagdgebietes flüchten kann. Ein typischer Jagdtag gestaltet sich mit einem Frühstück und danach geht es meist raus mit dem Jagdwagen. Während der Fahrt wird viel gesehen und an einer abgelegenen Stelle wird entschieden wie man an das Wild herankommt. Das Abglasen von Hügeln, Dünen und Bergen hat sich schon häufig bewährt. Am besten jagt man ohne Wunsch und lässt sich überraschen was man zu sehen bekommt oder gar erbeuten kann. Das Heranarbeiten an Wild ist in Afrika nicht einfach und das Anpirschen erfolgt oft in jeglicher Gangart.

Die Schussentfernungen versuchen wir unter 150m zu halten, da nach anstrengendem Heranarbeiten an das Wild die körperliche Verfassung meist keine weiten Schüsse mehr zulässt. Die meisten Schüsse auf Wild werden vom Zielstock abgegeben, und das sollte vorher von jedem Jagdggast geübt werden. Stehend, sitzend und selbst liegend. In der heißen Tageszeit kehrt man für 3 Stunden wieder an das Haus zurück, wo ein frisch zubereitetes Mittagessen wartet. Am Nachmittag gilt dann ein ähnliches Programm wie am Vormittag. Falls Tagesausflüge auf Zebra oder Jagd in Nachbarrevieren stattfindet, wird eine Proviantkiste und Erfrischungsgetränke gepackt, und man kehrt meist erst nach Dunkelheit heim.

Kaliber- und Geschosswahl besprechen sie am besten mit den Berufsjägern vor der Reise.

Galerie

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