Jagd in Namibia

Weite menschenleere Wildnis und ikonische Wildarten wie der Große Kudu ziehen Jäger aus aller Welt nach Namibia. Wir jagen mit Ihnen nach den Richtlinien des Erongo Verzeichnisses, authentisch und fair.

Das Erongo Verzeichnis soll den Schutz großräumiger, ursprünglicher Wildnisgebiete mit der natürlichen Skala an Wildtieren inklusive Beutegreifern bestärken und es soll die Trophäenjagd als respektvolle Nutzung natürlicher Ressourcen und die Jagdtrophäe nicht nur in ihrer Bedeutung als Erinnerungsstück, sondern auch in ihrem ästhetischem, dekorativen Wert bestärken.

Besonders das Alter der Trophäe wird bei den Bewertungs-Richtlinien herausgearbeitet. Das Ziel ist die Erlegung eines alten bis überalterten Stückes Wild, welches über den Zenit hinaus ist. Das sichert biologische Vorteile für die Art und macht die Jagd besonders reiz- und sinnvoll.

Folgende Richtlinien liegen dem Erongo Verzeichnis zugrunde:

  • Es kommen nur Trophäen für die Eintragung in Frage, die innerhalb des natürlichen, historischen Verbreitungsgebietes der jeweiligen Spezies erbeutet wurden.
  • Es kommen nur Trophäen für die Eintragung in Frage, die in einem Jagdgebiet erbeutet wurden, in dem es den Wildtieren möglich ist, sich den Nachstellungen durch den Jäger über die Grenzen des jeweiligen Gebietes hinweg zu entziehen.
  • Es kommen nur Trophäen für die Eintragung in Frage, die in einem Gebiet erbeutet wurden, in dem zumindest eine der fünf afrikanischen Großraubtier-Arten (Löwe, Leopard, Gepard, Hyänenhund und Tüpfelhyäne) nachweislich regulierend auf die Wildbestände einwirkt.

Jagdpermit

Wir sind Mitglied der NAPHA (Namibia Professional Hunting Association). Die namibische Trophäenjagdsaison beginnt am 1. Februar und endet am 30. November. Das Trophäenjagdpermit beantragen wir vor Ihrer Jagd beim Ministerium für Umwelt und Naturschutz. Dafür benötigen wir eine aktuelle Passkopie von Ihnen und Ihre volle Anschrift. Das Permit erlaubt Ihnen Ihre gewünschten Abschüsse zu tätigen und die Trophäen in Ihr Heimatland auszuführen. Alle erbeuteten Trophäen müssen vom Jagdgast und vom Jagdführer oder Berufsjäger am Ende der Jagd kontrolliert und auf der Trophäenjagdlizenz gegengezeichnet werden.

Alle Namibiabesucher sollten in Besitz eines gültigen Passes sein. „Temporary Residence“ Genehmigungen für Besucher werden am Flughafen ausgestellt und berechtigen den Besucher zu einem Aufenthalt von 90 Tagen pro Jahr.

Touristen und Geschäftsreisende aus den folgenden Ländern sind davon befreit: Angola, Österreich, Belgien, Botswana, Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Lichtenstein, Luxemburg, Niederlande, Mosambik, Russland, Singapur, Südafrika, Schweiz, Tansania, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Simbabwe.

Mehr Informationen finden Sie unter www.napha-namibia.com.

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Ausrüstung

Zur Jagd in Namibia gehört eine zweckmäßige Ausrüstung. Namibia ist klimatisch und geographisch ein hartes Land. Fast alle Büsche
und Bäume sind dornenbewehrt, Gräser tragen Saatgranen mit Widerhaken welche sich durch Wolle und weiche Stoffe bohren. Der
Boden ist hart und trocken, sandig oder steinig. Eine Herausforderung für jeden Jäger!

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